KravMaga - reine Selbstverteidigung
Die Geschichte bzw. die Entwicklung von Krav Maga, wurden vor allem von Imi Lichtenfeld geprägt.
So begann Lichtenfeld bereits in den 1930er Jahren Kampftechniken zu kombinieren.
Seine Techniken gab er vor allem an jüdische Mitbewohner weiter, welche in dieser Epoche rassistischen Übergriffen ausgeliefert waren.
Nachdem Lichtenfeld nach einer waghalsigen Flucht bis nach Palästina gelangte, begann er seine Kampftechniken in der israelischen Armee weiterzugeben.
Aus diesen Grundelementen entstand im Laufe der Zeit Krav Maga, welches seit dem weiterentwickelt wurde, um den jeweiligen zeitlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Besonders durch die variable Einsetzbarkeit, im waffenlosen Kampf gegen bewaffnete Gegner, hat sich Krav Maga in den letzten Jahrzehnten zu einer sehr beliebten Selbstverteidigung entwickelt.
Dadurch das Krav Maga für den militärischen Einsatz konzipiert wurde, handelt es sich um einen sehr pragmatischen und zielgerichteten Stil.
Mit einfachen Techniken, verbunden mit entsprechender Übung, entfaltet sich sehr schnell die ganze Kraft von Krav Maga.
Technisch basiert Krav Maga in erster Linie auf diversen Hand- und Fußtechniken, welche mit Hebel- und Wurftechniken kombiniert werden.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Kampfsportarten, ist Krav Maga aber auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Straßenkämpfen ausgelegt.
So sind die Bewegungsabläufe im Krav Maga zielgerichtet und entsprechen nicht den ästhetischen Anforderungen, welche bei den meisten anderen Kampfsportarten eine wichtige Rolle spielen.
Krav Maga soll den Anwender dazu befähigen, sich in Krisensituationen verteidigen zu können, ohne selber dabei verletzt zu werden.